Pinterest Marketing: Shop the Look und neuer Feed

Pinterest Marketing: Shop the Look und neuer Feed

Eine noch immer vollkommen unterschätzte Plattform ist auf dem Vormarsch: Pinterest Marketing kann für viele Unternehmen spannend werden. Anders als bei Facebook und Instagram, die bis dato im Vordergrund stehen, hat Pinterest den Luxus als Underdog langsam seine Position stärken und ausbauen zu können. Die gerade neu eingeführten Funktionen zeigen, dass das Unternehmen seine Marktposition festigen will.

Daraus ergeben sich neue Möglichkeiten für Firmen, um mit Pinterest Marketing Traffic zu erhöhen und ihren Umsatz zu steigern.

Pinterest: Die mächtige Bild-Suchmaschine

Pinterest war schon immer ein wenig anders. Wer gerne lange Texte schreibt oder auf Fans setzt, der wird hier nicht weit kommen. Auf der irischen Plattform dreht sich alles um Bildersuche und Inspiration. Ähnlich wie bei Google, kann der User einen Suchbegriff eingeben und daraufhin passende Bildvorschläge ausgespielt bekommen. Zwar gibt es Userprofile, doch stehen klar die einzelnen Bilder und nicht die Profile an sich im Vordergrund.

Insgesamt hat Pinterest knapp 200 Millionen Nutzer weltweit, davon stammen aber 50% nicht aus den USA! Die Neuanmeldungen zeigen auch, dass die Plattform für europäische Unternehmen interessanter wird: 75% der Neuanmeldungen kommen von außerhalb der USA. Besonders in Deutschland wächst die Plattform rasant. Pinterest Marketing hat also Potenzial und ist zudem bisher ein wenig umkämpftes Feld.

Shop the Look Funktion

Seit dem 19. März 2018 wurde nun unter anderem auch in Deutschland bereits die Shop the Look Funktion ausgerollt. Zunächst mit einigen ausgewählten Bloggern. Doch wird vermutlich über kurz oder lang auch für Unternehmen möglich sein direkt auf Bildern einzelne Produkte zum Verkauf zu verknüpfen.

Nachdem auch bei Instagram erst kürzlich die direkte Shoppingfunktion online ging, zieht Pinterest also schnell nach. Da die Suchanfragen auf Pinterest in Deutschland in kürzester Zeit um 93% gestiegen sind, für Unternehmen Gold wert. Bereits seit langem ist es einfach, mit Pinterest Traffic auf die eigene Homepage/den Onlineshop zu lenken, doch diese Vereinfachung sollte Conversions noch einmal nach oben treiben.

Friends Feed von Pinterest

Ebenfalls eine Neuerung und noch nicht überall ausgespielt, ist der Friends Feed. Bei Facebook veränderte sich der Feed im Laufe der Jahre von einem Feed mit Postings von Freunden hin zu einem Feed mit Unternehmenswerbung, Postings von Freunden und Beitragsvorschlägen. Für 2018 kündigte Mark Zuckeberg aufgrund der vielen Userbeschwerden an, dass es wieder „back to the roots“ gehen soll. Ein Trend, den auch Pinterest scheinbar gerade umsetzt. Anders als Facebook ist Pinterest ausschließlich mit einem Vorschlagsfeed gestartet. Wer die Seite mit seinem Konto geöffnet hat, bekam zunächst Pins vorgeschlagen, die zu den eigenen Interessen gehörten. Darunter waren nur vereinzelt Pins der Profile, denen man folgt.

Testweise gibt es nun die Möglichkeit einen separierten Feed aufzurufen, in dem ausschließlich Pins derjenigen Profile gezeigt werden, denen man folgt. Dargestellt wird der Feed durch ein Symbol in der Hauptleiste neben dem „Entdecken“ Feed (Kompass-Symbol).

pinterest marketing 2018

 

Pinterest Marketing im Ausblick

Die Startseite bleibt ansonsten aber unberührt von den Änderungen. Es bleibt abzuwarten, wie der Friends Feed angenommen und umgesetzt wird. Durch den zusätzlichen Klick, den User auf den Feed tätigen müssen, wird er vermutlich auch weiterhin eine  untergeordnete Rolle spielen. Derzeit ist vor allem für Unternehmen spannend durch Pinterest SEO auf der Startseite Usern vorgeschlagen zu werden. Diese Form von Pinterest Marketing kann Traffic enorm steigern und mit vergleichsweise wenig Zeitaufwand komplett organisch für Erfolge sorgen.

Eine Trennung des Vorschlagsfeeds und des Freundes-Feeds ergibt für die User selber Sinn. Das Folgen eines Profils könnte damit aber in Zukunft an Bedeutung gewinnen und für neue Strategien genutzt werden.

 

Bildcredits
Titelbild: Photo by Brooke Cagle on Unsplash

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